Diese Sitte, die aus den amerindianischen «Gesprächskreisen» stammt, regelt das Ergreifen des Wortes und das Zuhören. Es kann ja sein, dass jemand die Feder eine Zeit lang behalten will, ohne etwas zu sagen. Damit gewinnt er Zeit, das zu überdenken, was er ausdrücken will.
Einmal war ein Ehemann darüber überrascht, dass seine Frau in einer kleinen Gruppe etwas gesagt hatte, was sie ihm nie anvertraut hatte. Sie sagte einfach: «Nie hast Du mir die Gelegenheit gegeben, es Dir zu sagen».

